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Archiv für 2016

Die Bud-Spencer-Diät – der Weisheit – s03e09

27. Juli 2016 von Die Weisen

Das Team der Weisheit vor rotem Hintergrund

Die vier Weisen fanden sich vor nunmehr schon geraumer Zeit an einem eher so lauen Sommerabend zusammen um über folgende Themen zu sprechen:

  • Es ist Sommer! Endlich warm! Gibt es sowas wie einen Geh-endlich-nach-draußen-Zwang?

Frau Kirsche findet ja, aber sie ist stark! Sie kann widerstehen. Malik hingegen läuft dann schnell zum Elisenbrunnen in Aachen und badet seine Füße darin oder legt sich in den Sonnenschein seines geöffneten Fensters.

Patricia gesteht: Sie leidet ohnehin unter fortgeschrittenen Aktionismus. Marcus hingegen ist ein fröhliches Kellerkind, frei aller moralischen Zwänge. Was gibt es Schöneres als einen ganzen Sommer vor dem Computer zu sitzen und Spiele zu spielen?

  • Planschen in Berlin und Eiswagen
  • Patricia bedankt sich für die großzügige Kuchengabelspende
  • Schlimme Geräusche und Schmerzen, die sie bereiten können

Marcus hat die Gabe neu erworben schlimme Schmerzen zu spüren, wenn Gabeln über Teller kratzen. [Waaaaaaaaaah! – Die Redaktion] Patricia hingegen machen „MAMAAAA“-Geräusche verrückt.

Malik ist immun gegen nervige Geräusche, sagt er. Vielleicht können die Hörerinnen und Hörer ihm schlimme Geräusche schicken. Frau Kirsche hingegen trifft v.a. beim Zugfahren auf diese unerwünschten Geräusche. Alles was sich unendlich wiederholt, macht ihr Blutrausch.

  • Geräusche, die man selbst machen kann und alle anderen nicht

Marcus kann sich im Rachen kratzen (hört selbst!). Malik hat da wohl keine besonderen Talente. Frau Kirsche redet während der Arbeit mit sich selbst, was die Kollegschaft manchmal ein wenig anstrengend ist. Patricia atmet (was der Kollege oft zu laut findet).

  • Marcus‘ Feature zu „Diebstahl, Inspiration und das juristische Bauchgefühl“ [Das ist voll gut! Glaubt ihr nicht? Hört es! Ihr werdet schon sehen! – Die Redaktion]
  • Mindesthaltbarkeitsdaten – wer hält sich dran, wer nicht und bei was?
  • Und wie ist das eigentlich mit Schimmel? Abschneiden oder wegwerfen?

Patricia hat Angst vor Sprossen und Salat. Bei anderen Sachen ist sie eher schmerzlos, was dann auch dazu führen kann, dass man sich eine Lebensmittelvergiftung zuzieht. Marcus riecht an Nahrungsmittel und entscheidet dann.

Malik ist generell eher schmerzlos und stellt sich für seine Freundin gerne als Vortester zur Verfügung. Frau Kirsche achtet nicht aufs Haltbarkeitsdatum, was manchmal dazu führt, dass sie in Dinge beisst, die doch schon etwas drüber sind.

  • Diäten

Patricia möchte gerne wissen: Diätet man heutzutage noch? Marcus hat noch nie über Diät nachgedacht, bestenfalls mal über gesündere Ernährung. Frau Kirsche hat schon mal Diät gemacht und zwar bevor sie wegen eines Forschungsprojekts in die USA gegangen ist. Malik würde eher Sport machen als weniger essen. Seit er ca. 40 ist, verändert sich sein Gewicht jedenfalls von alleine und sein Körper fühlt sich anders an. Die Schrittzählefunktion im iPhone zeigt zumindest deutlich, dass mehr Bewegung durchaus immer geht.

Fazit: Die nächste Weisheit dann auf Hometrainern!

Und zum Abschluß die alles entscheidende Frage: Was ist der beste Bud Spencer Film, den man unbedingt gesehen haben muss?

Und jetzt? Selber hören!

http://media.blubrry.com/diewahrheit/blog.richter.fm/downloads/dws03e09-DieBudsSpencerDiaet.mp3

Podcast: Play in new window | Download (42.5MB)

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Kategorie: [Der Weisheit], podcast

angespielt #063 – Wer ist eigentlich Hendrik Mans?

11. Juli 2016 von marcus richter

Hendrik Mans

Ich habe einen Plan. Der Plan basiert darauf, dass mich nicht nur Spiele interessieren, sondern auch Spielerinnen und Spieler. Und darauf, dass ich gerne über Spiele podcaste, aber die Gelegenheiten mal zu einem guten Podcast zusammenzukommen und dann auch noch dasselbe gespielt zu haben, eher rar sind. Deswegen will ich in Zukunft manchmal auch einfach mit dem Spieler oder der Spielerin sprechen.

Man könnte auch sagen: EURE GEBETE SIND ERHÖRT WORDEN!

Denn immer wieder wurde angemahnt, gefleht und geschrieben, Hendrik Mans, bekannt aus Internet– und Podcastgeschichte möge doch mal wieder vor das Mikrofon geschleift werden. Und so soll es geschehen.

In etwas über einer Stunde geht es um Spielephasen, Motivationen, Lieblingsgenres, Spielen als Vater, warum Witcher 3 fürchterlich ist und warum es von immenser Wichtigkeit ist, dass Spiele jederzeit pausierbar sind. Aber hört am Besten selbst:

http://media.blubrry.com/diewahrheit/blog.richter.fm/downloads/angespielt063-SpielerportraitHendrikMans.mp3

Podcast: Play in new window | Download (Duration: 51:54 — 36.0MB)

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Kategorie: [angespielt], podcast Stichworte: Portrait, Roguelikes, Spieler

angespielt #062 – Doom

21. Juni 2016 von marcus richter

Doom Alien

Nein, keine Angst, es ist nicht schon wieder ein Jahr vergangen: Es ist schon wieder soweit! Ein neues Angespielt! Mit einem thematisch passenden Extra!

Denn wie ein Zombie aus dem Grab, steigt mit diesem Podcast eine uralte Idee empor, die es so seit langem nicht mehr gegeben hat: Die länderübergreifende Vorabend-Gala.

Zu Gast aus Österreich: Rainer Sigl, bekannt aus Blog, Twitter, dem Standard und Radio FM4.
Zu Gast aus der Schweiz: Méline Sieber, bekannt aus Twitter und Radio SRF 3.
Und aus Deutschland: Marcus Richter, bekannt aus Blog, Twitter, Podcasts und Deutschlandradio Kultur.

Wie ein Zombie aus dem Grab stieg auch – und das ist der Anlaß dieses Podcasts – das Spiel, dass maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass Egoshooter mittlerweile ein eigenes Genre sind: Doom. Oder handelt es sich dabei doch um eine echte, glorreiche Wiederauferstehung?

Es geht um die historisch-nostalgischen Erinnerungen an die ersten Dooms; die Frage, wie wertvoll das Auseinanderreißen von Monstern ist; warum Höhenangst dazu gehört und wie viel Überinterpretation bei einem Actionshooter eigentlich angebracht ist. Aber hören Sie am besten selbst:

http://media.blubrry.com/diewahrheit/blog.richter.fm/downloads/angespielt062-Doom.mp3

Podcast: Play in new window | Download (Duration: 1:05:40 — 45.4MB)

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Ergänzende Links:

  • Die Doom-Rezensionen von Méline Sieber, Rainer Sigl und Marcus Richter.
  • Doom und die Killerspiel-Debatte / Warum Doom damals furchterregend war
  • Satanische Botschaft im Doom-Soundtrack!
  • Buchtipp: „Masters of Doom: How Two Guys Created an Empire and Transformed Pop Culture“ von David Kushner

Kategorie: [angespielt], podcast Stichworte: DACH-Connection, Deutschlandradio Kultur, doom, Egoshooter, FM4, Killerspiele, SRF3

Doom für Deutschlandradio Kultur

21. Juni 2016 von marcus richter

Doom Marine

Bei Deutschlandradio Kultur darf ich mittlerweile regelmäßig Videospiele rezensieren. Trotzdem war ich mir nicht ganz sicher, ob so ein Spiel wie Doom nicht doch etwas zu …blutig? …nerdig? …krass? ist. Weit gefehlt, am 21. Mai lief in Breitband mein Beitrag.

Das freut mich nicht nur, weil es eben zeigt, wie vielfältig und normal Computerspiele auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk mittlerweile sein können, ich hatte auch besonderen Spaß daran, meiner Zwiespältigkeit angemessen Ausdruck geben zu können:

http://media.blubrry.com/diewahrheit/blog.richter.fm/radio/160521-Doom.mp3

Podcast: Play in new window | Download (Duration: 6:03 — 5.5MB)

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Für die technisch Interessierten: Ich habe meine beiden Stimmen mit verschiedenen Mikrofonen aufgenommen: einem Sennheiser MK4 (pro) und einem Sennheiser MD21 (contra).


ANMODERATIONSVORSCHLAG: Es gab mal eine Zeit, da hießen Egoshooter nicht Egoshooter, sondern Doom-Likes oder Doom-Klone. Das ist schon eine Weile her – Anfang der 90er des letzten Jahrhunderts (1993) – aber damals war Doom eine Revolution.

Nicht der erste Egoshooter – aber der erste Erfolgreiche, vor allem technisch und spielerisch revolutionär. Seitdem ist eine Weile vergangen, immer mal wieder gab es Nachfolger. Den letzten jetzt gerade.

Eigentlich der vierte Teil, aber er heißt einfach nur: Doom. Ist das ein Zeichen für Kompromisslosigkeit und Selbstbewußtsein? Oder einfach nur der Versuch mit dem Namen einer Legende Geld zu machen? Marcus Richter ist sich da nicht ganz mit sich selbst einig.

BEITRAGSTEXT:

“Sie sind wild brutal, unerbittlich, ohne Gnade. Aber du. Du wirst schlimmer sein! Reiße und zerfetze, bis es vollbracht ist!” + Aliengeräusche + Schüsse

40 Sekunden. Es dauert nur 40 Sekunden vom Spielstart bis ich zum ersten Mal einem Alienzombie ins Gesicht schieße. Hintergrundgeschichte? Egal. Ortsbeschreibung? Egal. Feindbild aufbauen? EGAL! Ein Raum voller Blut, ein paar Alienzombies, eine Pistole. Mehr braucht Doom nicht.

“Willkommen in der Marsstation der UAC. In dieser Bergbau- und Forschungsanlage werden täglich die Grenzen unserer Imagination auf die Probe gestellt.”

Die Grenzen der Imagination, na darum brauchen sich Doom-Spieler keine Sorgen zu machen. Während andere Egoshooter elaborierte Spielwelten und motivierende oder zumindest bemühte Hintergrundgeschichten aufbauen, gibt sich Doom mit der blanken Gewalt zufrieden. Vielleicht hätte irgendjemand Bescheid sagen sollen, dass wir mittlerweile 2016 haben?

“Willkommen bei der UAC. Jetzt seit 221 Tagen ohne Unfall.”

So ein Unsinn! Doom hält der von der Killerspieldebatte verwirrten und mit Millionenbudget satten verweichlichten Egoshooterbranche mit Hollywoodambitionen den Spiegel vor und sagt: Seht her! Doom muss sich nicht verstecken. Doom weiß worum es geht. Doom besinnt sich auf die Essenz des First-Person-Shooters: Doom ist zurück!

“Die Höllenenergie ist dank unser Wissenschaft nutzbar und sicher und wir haben eine Energiekrise gelöst!”

Und von wegen keine Geschichte! Es geht um den Menschen, die schlimmste Gefahr, die dem Universum droht. Um Energie, die direkt aus der Hölle gewonnen wird. Das führt natürlich dazu, dass Dämonen die Welt überrennen, und der Hauptheld sie alle abschießen muss. Der Mensch, der sich selbst aus Gewinnsucht in Lebensgefahr bringt, das ist nicht nur eine Geschichte, das ist die Geschichte!

“Du hast keine Ahnung, was du da gerade getan hast.”

…und anscheinend auch wovon du redest. Das ist doch Zeug aus dem letzten Jahrhundert, die Anti-Atomkraftbewegung-Bewegung als Egoshooter. Lächerlich. Keinem anderen Spielen würde man so ein Story-Feigenblatt durchgehen lassen und derartig erhöhen und überinterpretieren. Und alles nur, weil “Doom” draufsteht und deswegen alle ganz nostalgisch sind.

“Ich glaube an Ehrlichkeit. Vor allem jetzt.” + Seichte Musik

Ja. Es stimmt. Ich erinnere mich noch. 1993. Ich hatte damals einen Amiga, keinen PC. Ich konnte also kein Doom spielen, ich konnte nur in Spielezeitungen davon lesen, weil ich nicht die richtige Hardware hatte. Aber es war klar: Hier passiert etwas Besonderes. Das hat sich über die Jahre erhalten. Ich habe neulich einen 20-jährigen getroffen, der mit Doom – allerdings dem dritten Teil – eine ganz besondere Spielerfahrung verbindet. Doom ist nicht nur ein Spiel, Doom ist eine Sozialisation.

“Was hier in der Einrichtung geschehen ist, dass ist der Preis für den Fortschritt”

Deswegen heißt Doom auch einfach Doom und nicht Doom 4. Oder Doom: Die Wiederauferstehung. Doom ist eine Art Reboot, Remake. Keine Fort-setzung, sondern eine Über-setzung in die aktuelle Zeit.

SFX Kampfgeräusche, Zermalmen, Schreie

Eine Übersetzung, die sich darin gefällt, dass man durch immer gleich aussehende Level rennt und Monstrositäten ins Gesicht schießt, ihre Köpfe mit der blanken Faust zermantscht oder sie in der Mitte auseinander reißt?

SFX Kampfgeräusche cont./Wechsel zu Windgeräuschen

1.) Zugegeben, die Level sind zwar alle marsrote Wüste, industrielle Anlagen oder Höllenhöhlen – aber die Architektur ist bahnbrechend! Man kann – anders als in anderen Shootern – viele verschiedene Wege nehmen, Verstecke entdecken und seine Höhenangst ausleben. Immer wieder muss man über tiefe Schluchten springen, in gefährlichen Höhen entlangklettern, immer den Abgrund im Auge – sehr eindrucksvoll.

2.) Ja, die Gewalt ist banaler Splatter dessen Effekt nach 5 Minuten verbraucht ist. Am Anfang ist es vielleicht schockierend, wenn ein Alienzombiekopf in den eigenen Händen zerplatzt, aber das geht schnell vorbei. Ich habe mich in etwa so viel gegruselt, wie wenn man eine Badewanne roter Farbe über mich ausgegossen hätte.

Und 3.) Der blutige Nahkampf, den Doom zelebriert, ist nicht nur Selbstzweck: Nur wer die Monster von Hand erlegt, erhält Heilenergie. Auch hier bricht Doom mit einem derzeit modernen Shooter-Trend: Statt aus der Deckung zu feuern und sich langsam vorzutasten, muss man immer mitten ins Geschehen. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber funktioniert als sportliche Herausforderung sehr gut.

“Nimm es. Es wird dich stark machen. Dir auf deinem Weg helfen. Wenn du den Energiestoß überstehst.”

Alles in allem also ein solider, sehr gut gemachter Egoshooter mit berechenbarem Hang zu Gewaltexzessen und Projektionsflächen für die eigene Gamingsozialisation?

Das könnte man so sagen. Und jetzt wüsste ich gerne, wo meine Kettensäge ist.

SFX Kettensägegeräusch

ABMODERATIONSVORSCHLAG: Marcus Richter und Marcus Richter im Gespräch über Doom. Falls Sie die Neuausgabe der Shooterlegende ausprobieren wollen: Doom ist für Windows-PC, XBox One und Playstation 4 erschienen, ab 18 Jahren freigegeben und kostet ca. 60 Euro

Kategorie: Radio Stichworte: Breitband, Deutschlandradio Kultur, doom, Egoshooter, rezension

Diebstahl, Inspiration und das juristische Bauchgefühl

16. Juni 2016 von marcus richter

httpvh://www.youtube.com/watch?v=zBtfuJVU88Q

Ich mache ja jetzt schon einige Jahre Radio, aber es gibt immer noch Dinger aus der Abteilung „Das erste Mal“ zum Beispiel Feature. Die Idee so ein Feature ((also ein Radiostück über eine halbe Stunde oder länger)) zu machen, trug ich schon eine Weile mit mir herum. Wie alle Dinge, die irgendwie toll sind, aber die man doch aus Respekt vor sich herschiebt, habe ich lange eine Ausrede gefunden: „Ich hab kein richtiges Thema.“

Das änderte sich schlagartig, als wir bei Breitband Jeanette Hofmann vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft zur Facebooks Initiative „Free Basics“ zu Gast hatten. Bei der Gelegenheit kamen wir auf die Fallstudie Innovation and Imitation in the Games Sector zu sprechen.

How do designers, programmers, artists and marketers themselves draw the fine line between legitimate inspiration and illegitimate plagiarism? How do they react when seeing their ideas being taken up? What is the role of legal instruments (copyright, patents, trademarks) in this matter?

Spannende Fragen, ein bereits abgestecktes Umfeld und ein Thema, das mich interessiert: Perfekt für ein Erstlingswerk. Im Laufe von mehreren Wochen sprach ich unter anderem mit:

  • Lies van Roessel und Christian Katzenbach vom HIIG
  • Agnes Lison und Marcel-André Casasola Merkle, die „One Button Travel“ entwickelt haben
  • Rami Ismail, ein Teil des Entwicklerteams Vlambeer, von dem Radical– und Ridiculous Fishing stammen
  • Christian Rauda, Rechtsanwalt für Gamerecht
  • Ramak Molavi, Chefjuristin bei Gameduell

Als Idee stellte sich schnell heraus, den Unterschied zwischen plumpen Klon und inspirierter Weiterentwicklung an zwei Beispielen zu beschreiben und drumherum einen juristischem und geisteswissenschaftlichen Rahmen zu bauen. Und das hört sich dann so an:

http://media.blubrry.com/diewahrheit/ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/06/16/computerspiele_inspiration_versus_imitation_drk_20160616_1930_16ccdcde.mp3

Podcast: Play in new window | Download (Duration: 32:00 — 29.3MB)

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Was bleibt noch? Ohne Jana Wuttke, die mich überhaupt erst dazu gebracht hat, hätte es das Feature nie gegeben. Außerdem war sie meine (geduldige und konstruktive) Redakteurin und hat den ganz hervorragenden Radio-Trailer produziert. Vielen Dank!

Dank geht außerdem an: Annika Mauer (Sprecherin), Moses Leo (Sprecher), Bernd Friebel (Technik & Sounddesign) und Friederike Wigger (Regie)

Kategorie: News, podcast, Radio, zeitlos

Kinderfreie Zahnbürsten – Der Weisheit – s03e08

5. Juni 2016 von Die Weisen

Das Team der Weisheit vor hellblauem Hintergrund.

Patricia hat jetzt schnelles Internet, ob sie das mit dem Verkauf von Frau Kirsche finanziert hat, die heute leider fehlt, bleibt offen.

Geld ungewollt zum Fenster rauswerfen – machen wir leider alle – für was eigentlich?

Als erstes diskutieren die verbliebenen drei eine Hörerfrage, nämlich – was war ihr teuerstes Missgeschick?

Malik erinnert sich an einen abgefahrenen Blinker als er Fahranfänger war. Er dachte, dass man das mit seinem Nachbarn freundschaftlich direkt handeln  könnte. Dem war leider nicht so.

Patricia erinnert sich eigentlich nicht so gerne an Missgeschicke und andere schlechte Dinge, aktuell ärgert sie sich aber über Scheidungskosten. Schließlich dachte sie, im Falle von völliger Einigkeit, sei scheiden so günstig wie heiraten (37,50 Euro). Dem ist leider nicht so.

Marcus verbucht unter dem Punkt teuerstes Missgeschick eine unangenehme Erfahrung mit einem ungenauen Steuerberater, weil er glaubte, wenn man einen Steuerberater bezahlt, dann sei der auch für die Steuererklärung verantwortlich. Leider ist dem nicht so.

Er berichtet ausserdem von einem Radio-Faux-Pas, der dann glücklicherweise doch keiner war. Gelernt hat er, dass man nicht leichtfertig irgendwelche Buttons drücken darf. Für das (ungewollte) Versenden von Emails gibt es übrigens zumindest bei Googlemail die Möglichkeit ein Plugin zu aktivieren, das das Versenden von Emails zeitverzögert und man in dieser Zeitspanne den Versendeprozess noch stoppen kann.

Ach, es gibt so viele schöne, teure Dinge, die man tun kann: Handys ins Badewasser fallen lassen, Zahnbürsten ins Klo werfen, Benzin in einen Dieseltank tanken…

Kinderfreie Zonen – yay oder ney?

Sehr ausführlich reden die drei über das Thema Kinderverbote. Wie sich erahnen lässt, findet Patricia das ziemlich doof. Marcus und Malik können bestimmte Bedürfnisse nach kinderfreien Zonen nachvollziehen.

Für Patricia ist das einfach astreine Diskriminierung und sie versteht nicht, warum es etwas anderes ist zu sagen: „Kinder draußen bleiben!“ oder „Frauen oder Behinderte draußen bleiben!“.

Ist es, weil es ein reines Lärmthema ist? Ist es weil es so oft vorkommt, dass Kinder laut oder ausser Rand und Band sind?

Welche Bedürfnisse zählen mehr? Die des Schichtarbeiters, der seit 20 Jahren schon irgendwo wohnt und tagsüber nicht mehr schlafen kann, weil ein Kindergarten mit dreißig spielenden Kindern in die Nachbarschaft zieht oder umgekehrt?

Wie ist die Meinung der werten Leserinnen und Leser zu diesem Thema?

Zähneputzen – klar, aber wie oft und wann eigentlich?

Patricia eröffnet die Gesprächsrunde mit einer persönlichen Anekdote: In einer Stillgruppe hat sie nämlich erfahren, dass Karies in den Milchzähnen angeblich nicht schlimm ist. Waaah!

Die konkrete Hörerfrage lautete: Wenn man kurz nach dem Zähneputzen was isst – muss man dann nochmal Zähne putzen?

Marcus sagt: „Eindeutig jein!“ Alle 12 Stunden sollte man Zähne putzen um die Mundflora zu reseten. Daraus kann man schließen: erneutes Zähneputzen ist nicht notwendig. Anderseits – es schadet auch nicht nach jedem Essen Zähne zu putzen

Patricia meint aber: Nach dem Essen muss man mindestens 10 min warten bis man wieder putzt. Marcus glaubt das nicht. Das Internet gibt ihr aber recht:

„Unmittelbares Zähneschrubben nach bestimmten Mahlzeiten kann den Zähnen sogar schaden. Der Grund: Nach dem Verzehr saurer Lebensmittel wird die Zahnhartsubstanz – dazu gehören Zahnschmelz, Zahnbein und Wurzelzement – von Säuren attackiert.

Säuren lösen Mineralien wie Kalzium und Phosphat aus dem Zahnschmelz heraus. Die Schutzschicht wird so geschwächt. Werden die Zähne nun geputzt, reibt die Putzbewegung den Zahnschmelz ab.“

Zum Thema Zähneputzen passt natürlich auch hervorragend das Thema, welcher Löffel für welches Essen, das Malik auf der Seele brennt. Seine Freundin brachte neulich nämlich mal einen kleinen Löffel zum Fernseh-Eis *empörteStimme*

Dann kurz vor Ende wird traditionell Patricia gefeuert, weil Marcus nicht zugeben will, dass er eigentlich handgefertigte Löffel haben will sie keine Kuchengabeln hat.

Die Themen der Sendung im Überblick:

  • das teuerste Missgeschick
  • kinderfreie Zonen
  • Zähneputzen
  • Welchen Löffel zu welchem Nachtisch
http://media.blubrry.com/diewahrheit/blog.richter.fm/downloads/dws03e08-KinderfreieZahnbuersten.mp3

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Kategorie: [Der Weisheit], podcast Stichworte: Geld, Goldene Löffel, Karies, Kinder, Lärm, Missgeschicken, Steuerberater, Zahnhygiene

Russische Spargelfeministen – Der Weisheit – s03e07

13. Mai 2016 von Die Weisen

Das Team der Weisheit vor hellblauem Hintergrund.

Hinweis: Houston, wir haben ein Problem. Und zwar eins mit dem Ton. Für alle, die diese Folge anhören – wir konnten uns leider gegenseitig immer wieder nicht hören. Teilweise haben wir auch gar nichts gehört. Deswegen klingen einige Stellen im Podcast bizarr, z.B. weil wir uns gegenseitig reinreden und es manchmal unerwartete Pausen gibt. Habt uns lieb genug, das zu verzeihen. Bitte! Sonst essen wir unser Milchreiseis in Zukunft alleine!

Malik war mit seiner Band „Start A Revolution“ (facebook/Homepage)  in Russland. Wie es dort für ihn war, berichtet er ausführlich in dieser Sendung.

Leitungs- oder Spargelwasser?
Weil die Eindrücke von Russland doch eher bedrückend waren, widmen sich die vier Weisinnen dann einem leichteren Thema: dem Trinkwasser. Ist gekauftes, stilles Wasser besser als Leitungswasser? Oder muss da Kohlensäure rein? Woran hängt die Qualität des Leitungswassers?

Und weil die Mitglieder der Weisheit wissen, dass es für den Traffic wichtig ist, über Saisonales zu sprechen, gehts im Mai natürlich um Spargel. Alle freuen sich, dass Malik erwartungsgemäß das Thema Spargel-Pipi anspricht. ((An der Stelle könnt ihr dann auch hören, wie es ist, miteinander zu sprechen ohne sich gegenseitig zu hören. Also fast, weil wir das in der Postproduktion repariert haben, so gut es geht.))

Ist das immer noch nicht genug?
Natürlich darf das Thema Feminismus auch in dieser Sendung nicht fehlen. Die vier Weisen sprechen über die in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Liste „Feministinnen, die Sie kennen sollten“ und die Kritik, dass die Liste nicht divers genug sei. Es fehlen u.a. People of Color, Transmenschen, Menschen mit Behinderungen und akademische Feministinnen.

Interessanterweise findet ausgerechnet Patricia die Kritik ein bisschen streng ((was deshalb ein bisschen an die Diskussion um Gabriel Superdad erinnert)). Um die Liste dann doch etwas zu erweitern, würden wir uns freuen, wenn ihr in die Kommentare ein/en Feminsten schreibt, den ihr für kennenswert haltet.

Shoppingalarm & keine Brüste
Weiter geht’s mit dem Thema Klamotten. Wer geht wo und wie einkaufen? So richtig Shoppen mit Freude kennen alle vier Weiseninnen nicht und am Ende neiden sie Frau Kirsches Kompetenz Kleidung selbst nähen zu können und nicht auf Kaufkleidung angewiesen sein zu müssen. V.a. weil es für Männer ein sehr viel kleineres Angebot gibt als für Frauen.

Mode ist sowieso doof, findet Patricia. Einfach weil es immer wieder völlig bekloppte Trends gibt. Aktuell z.B. sieht Mode nicht vor, dass man große Brüste hat und es geisterte ein (leider unauffindbarer) Artikel durch die Timeline, in der junge Frauen darüber berichteten, dass sie versuchen Gewicht zu verlieren um ihre Brust zu verkleinern.

Kleidung selbst nähen zu können oder passgenau nähen zu lassen, ist jedenfalls ein schöner Luxus.

http://media.blubrry.com/diewahrheit/blog.richter.fm/downloads/dws03e07-RussischeSpargelFeministen.mp3

Podcast: Play in new window | Download (Duration: 1:00:00 — 42.5MB)

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Die Themen der Sendung im Überblick:

  • Russland
  • Leitungswasser vs. gekauftes Mineralwasser
  • Spargel
  • Spargel- und Smacks-Pipi
  • Feministinnen, die sie kennen sollten
  • Klamottenkauf
  • GG und andere Fach-Akronyme

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Kategorie: [Der Weisheit], podcast Stichworte: Fachsprache, Feminismus, Feminismuskritik, Leitungswasser, Mode, Russland, Sewcialism, Shopping, Spargel, Start A Revolution, Tour, Wasser

angespielt #061 – The Division

10. Mai 2016 von marcus richter

The Division. Mann vor Stadtkulisse. (Quelle: http://tomclancy-thedivision.ubi.com/game/en-us/media/)

Gibt es angespielt eigentlich noch? Im Prinzip ja, aber die Zeit! Einerseits spiele ich – seit ich nicht mehr Gamechecker bei Fritz bin – nicht mehr sooo viel, andererseits steht dem ausführlichen Podcasten häufig Erwerbsarbeit im Weg die stattdessen anfällt und und dann gibt es auch noch den CasuallyCast, der betreut werden will ((Wird zumindest vermutet, aber in Wirklichkeit hat das sehr wenig miteinander zu tun. Ich habe nur eine Gelegenheit gesucht, meinen neuen Podcast schamlos zu bewerben.))!

Was ist eigentlich ein Mingleplayer?
Aber angespielt ist nicht vergessen und ist aus der Winterpause wieder aufgetaucht, wie es angefangen hat: Es gibt da ein Spiel, über das ich mich sehr aufgeregt habe. Nein, nicht Bulletstorm, sondern The Division. Eine seltsame Mischung aus Shooter, Onlinerollenspiel und Mingleplayer ((Was das ist, wird im Podcast ganz genau erklärt)).

Folgerichtig habe ich Carlo Zottmann, Hendrik Mans und Kristin Knillmann, die auch ein Video zum Spiel gemacht hat, eingeladen. Gemeinsam finden wir heraus, wie clever das Gamedesign ist, was die politische Nachricht des Spiels ist, ob sie uns beeinflusst und warum eigentlich niemand so richtig dafür Geld ausgeben will. Die einzige Antwort, die ich euch schuldig bleiben muss, ist die Frage, warum es zwischen Aufnahme und Veröffentlichung solange gedauert hat. Aber jetzt: Hört selbst!

http://media.blubrry.com/diewahrheit/blog.richter.fm/downloads/angespielt061-TheDivision.mp3

Podcast: Play in new window | Download (Duration: 1:00:16 — 41.7MB)

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Kategorie: [angespielt], podcast Stichworte: Destiny, Egoshooter, Mingleplayer, Onlinerollenspiel, Politik in Spielen, The Division

What’s in a game? Vortrag auf der re:publica ’16

1. Mai 2016 von marcus richter

httpvh://www.youtube.com/watch?v=bjPR4r_j-V8

Computerspiele sind ein relevanter Teil unserer Medienwelt. Für die meisten sind sie eine Freizeitbeschäftigung, bei mir gehören sie zur Erwerbsarbeit. Aber: In der öffentlichen Wahrnehmung sind Computerspiele immer noch etwas, dem viel Unverständnis entgegengebracht wird.

Das fremde Medium.
Es gibt ein tiefliegendes Misstrauen gegenüber Computerspielen. Sie gelten immer noch als etwas Verruchtes, etwas Fremdes, etwas Anderes.

Um das zu ändern, will ich einen Einblick in die Vielfalt der Computerspiele geben und zeigen, was man mit ihnen erleben kann. Warum ich glaube, dass das hilft, das Misstrauen abzubauen?

…das begeistern kann?
Ich habe neulich über das Spiel „That Dragon, Cancer“ gesprochen, das einen sehr emotionalen Einblick in eine bewegende persönliche Situation gibt. Danach habe ich ein – für mich sehr überraschendes – Feedback bekommen. Ein erstauntes „Ich wusste gar nicht, das Spiele so etwas können!“

Spiele können das und noch viel mehr. Was genau, will ich NichtspielerInnen in meinem Vortrag „What’s in a game?“ auf der re:publica 2016 zeigen.

Shownotes & Quellennachweis des Vortrags:

    1. Ich  bin Spielejournalist und manchmal bin ich so, so müde. Denn Gaming löst immer noch Abwehrreaktionen aus.
    2. Dabei hat sich Gaming in allen Altersgruppen etabliert. Interessant: In den USA spielen 49% aller Menschen Computerspiele, aber nur 10% bezeichnen sich als ComputerspielerInnen. Das Durchschnittsalter spielender Menschen ist 35 Jahre.
    3. Die Verkaufszahlen der Computerspieleindustrie in Deutschland können sich mit Film– und Musikbranche durchaus messen.
    4. Trotzdem sind Computerspiele für NichtspielerInnen etwa so interessant wie frittierte Kakerlaken.
    5. Vielleicht liegt es auch daran, dass viele Menschen Computerspiele entweder für belanglosen Actionquatsch oder Kinderkram halten? Also so, als würde „Kino“ nur aus Transformers und Bibi & Tina bestehen…
    6. …und gar nicht wissen, dass es auch ganz andere Sachen gibt?
    7. Warum wird überhaupt gespielt? Ganz allgemein gesagt: Spiele sind eine Skinner-Box.
    8. Exploration Games sind Spiele, die kaum spielerische Herausforderungen stellen, sondern Spieler und Spielerinnen die Möglichkeit geben, eine Spielwelt zu erforschen und dort eine Geschichte zu entdecken.
      1. Gone Home
      2. Firewatch
      3. That Dragon Cancer (Rezension bei Deutschlandradio Kultur, Let’s-Play-Video von RabidRetrospectGames)
    9. Adventures sind Spiele, bei denen es vor allem um Dialoge geht, die durch die Auswahl bestimmter Antwort verändert werden können. Außerdem kann es Reaktionstests geben, die aber kein maßgebliches Spielelement sind. Vor allem geht es darum, eine Geschichte (in einer meist fiktiven Welt) nachzuerleben und zu beeinflussen.
      1. Life is Strange
      2. Game of Thrones
      3. The Walking Dead / Michonne (Let’s-Play-Video von HassanAlHajry ((Rettet den Erwachsenen)), nullspACE ((Rettet das Kind)))
    10. Rundenbasierte Spiele sind im Prinzip eine Mischung Schach, Brettspiel und Zinnfigurenkampfsimulation. Meist wird eine Geschichte erzählt. Bei manchen Titeln spielt die Beziehung zwischen den Figuren eine explizite Rolle, meist fällt dies jedoch unter den Begriff „emergente Narrative„.
      1. Fire Emblem: Awakening
      2. Warbits
      3. XCOM (Let’s-Play-Video XCOM2 RabidRetrospectGames)
    11. Geschicklichkeitsspiele sind Spiele, bei denen es einzig um die Bewältigung einer bestimmten Geschicklichkeitsprüfung geht.
      1. Super Hexagon
      2. HoPiKo
      3. Super Meat Boy
    12. Spielepodcasts:
      1. angespielt.tv (Ausführliche Spielebesprechungen)
      2. casuallycast.de (Games, Comics, Serien und andere Popkultur für EinsteigerInnen)

Weitere Fragen zum Thema? Die Kommentare stehen offen, für Twitter gibt es die Hashtagkombination #games #rpTEN und falls das nicht reicht, finden sich hier weitere Kontaktmöglichkeiten.

Stimmen zum Vortrag:

  1. Zwischen Politik und Pacman: Videospiele auf der re:publica – Axel Weidemann, FAZ
  2. Mehr als Action und Kinderkram: Spieletipps für Spielehasser – Highlight Tag 1 auf republica.de
  3. „Ich wusste gar nicht, dass Computerspiele so etwas können.“ – Rae Grimm, gamespilot.de
  4. „Ich fand den Überblick sehr vielfältig und anschaulich.“ – Patrica Cammarata, dasnuf.de
  5. „[Einer der] Vorträge, die mir besonders gut gefallen haben.“ –  Heiko Bielinski, bielinski.de

Kategorie: News, Radio

Fatalatismus, Telekomkapitalismus & die offene Klotür – Der Weisheit – s03e06

26. April 2016 von Die Weisen

Das Team der Weisheit vor gelbem Hintergrund

Die Weisheit beginnt mit einer unglaublichen Entwicklung, die zumindest ein Viertel der ganzen Bagage vor ein paar Jahren doch sehr überrascht hätte. Aber jetzt ist es soweit.

WhatsApp! Jetzt endlich verschlüsselt!
Spielt diese Nachricht eine Rolle? Patricia fühlt sich jetzt besser, weil sie heimlich trotz besseren Wissens WhatsApp benutzt hat. Malik bleibt kritisch weil das Problem der Meta-Daten so leider auch nicht gelöst ist. Frau Kirsche hat sowieso schon den Glauben an alles verloren.

http://media.blubrry.com/diewahrheit/blog.richter.fm/downloads/dws03e06-FatalatismusKlotuer.mp3

Podcast: Play in new window | Download (Duration: 1:00:00 — 42.5MB)

Subscribe: RSS

Marcus ist lediglich fasziniert, dass Verschlüsselung in der Zwischenzeit ein Kriterium ist, das Menschen motiviert, Messenger zu benutzen (oder eben nicht). Er bleibt aber bei Threema, weil das die einzige App ist, die nicht verlangt, dass die Daten des Telefonbuchs hochgeladen werden.

Dr. Richter & andere unvollendete Dinge…
Ein Hörer wollte wissen: Welche Doktorarbeit wollte Marcus eigentlich schreiben? Thematisch ging es um die Idee Blogs und Zeitungsseiten, die man mag, irgendwie zu erfassen und daraus weitere Empfehlungen abzuleiten. Eine Art Rivva mit semantischer Suche und Amazon-Empfehlungen.

Die Idee war ja echt gut! So rein theoretisch…

…und auch die anderen hatten auch schon mal Ideen oder Projekte, die sie dann leider (noch) nicht umgesetzt haben. Malik würde gerne mal beim Rock am Ring spielen. Gibt es jemanden, der Malik zum Rock am Ring bringt? Patricia würde gerne eine längere Zeit ins Ausland gehen. Ist aber wegen der Schulpflicht der Kinder ziemlich schwierig. Frau Kirsche wollte eigentlich Musik studieren und zwar Jazz-Querflöte.

Ist das Müll oder kann das weg?
Dann geht’s um Verpackungskartons. Aufheben oder nicht? Wenn ja, warum? Und was ist eigentlich mit diesem Tweet gemeint?

https://twitter.com/uteweber/status/9004137457

Malik ist schwer verwirrt. Marcus und Frau Kirsche denken, sie haben den Tweet verstanden. Patricia möchte über Schamgrenzen sprechen. Irgendwie geht es letztendlich um das Pärchen-Ding und gegenseitiges Begehren. Es fallen Worte, für die sich katholische Weisheitsmitglieder eigentlich Mund und Ohren mit Kernseife auswaschen müssen.

Die Themen der Sendung im Überblick:

  • WhatsApp
  • Ricochet
  • Nie durchgeführte Projektideen
  • Telekom- und Apple-Aktien
  • Tesla
  • (Profi) MusikerInnen
  • Verpackungskartons
  • Kassenbelege
  • Intimität und (offenen) Klotüren

Hierzu zufällig gesehen auf 3Sat

Symbolbild "Mangelnde gegenseitige Wertschätzung" bei Scobel zum Thema "Trennung" gesehen cc @derWeisheit Folge 6 pic.twitter.com/qlypjt0akB

— Patricia Cammarata @dasnuf@mastodon.social (@dasnuf) April 24, 2016


Und jetzt: Schreibt uns Kommentare oder schickt uns Mails! Abonniert per RSS oder iTunes! Die nächsten Liveauftritte stehen im Kalender. Rezensiert! Oder schickt Geschenke an Malik (Wunschliste, Flattr), Marcus (Wunschliste, Paypal, alles andere), Frau Kirsche (Wunschliste) und/oder Patricia (Wunschliste, Flattr, Buch kaufen)! 

Kategorie: [Der Weisheit], podcast Stichworte: Bucketlist, Intimät, Klo, Messenger, Ordnung, Promotion, Verschlüsselung, WhatsApp

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