angespielt 030 – Kingdom of Amalur: Reckoning

Gnome bei der Arbeit, Hendriks ist nicht dabei. (© ea.com)

Gnome bei der Arbeit, Hendriks ist nicht dabei. (© ea.com)

Schon die Ankündigung machte klar: Kingdom of Amalur: Reckoning ist ein Bastard. Hendrik und Carlo halten es für ein Single-Player-WoW. Kristin musste an Fable 2 denken. Und ich freute mich auf eine Mischung aus Diablo, Dungeon Siege und Skyrim.

Nach und nach stellte sich heraus, dass dieses Spiel all diese Erwartungen erfüllt. Die Frage ist nur noch, ob es daran liegt, dass es so glatt und belanglos ist oder ob uns hier ein neues Meisterwerk des Actionrollenspiels erwartet. Vermutlich ist die Antwort wie immer diese, aber andererseits seid ihr nach dem Hören des Podcasts anderer Ansicht.

(Unabhängig davon wollt ihr natürlich kommentieren.)

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Comments

  1. Guest says

    Kleiner Klugscheisskommentar in Richtung Herr Mans: Todd MacFarlane hatte nichts mit Darksiders am Hut, das war Joe Madureira, der dort “Creative Designer” war.

  2. derLars says

    Wieder ein guter Podcast, der mich diesmal in meiner Meinung bestätigen konnte. ABER – mal was technisches: Dat Mädel hat so einen wechselnden Pegel. Ich höre Podcasts beim Autofahren und muss bei meinem Kackstuhl den Pegel ziemlich aufdrehen. Es muss doch gehen, dass sie ungefähr auf dem Level der anderen (zumindest lautstärketechnisch ;) ist.

  3. says

    Nach einem ein wenig mißglücktem Twitter post, hier ein hoffentlich passenderer Kommentar.

    Ich muss sagen, das mir die WoW vergleiche sehr schnell sehr unpassend erschienen, später beim Design fand ich sie wieder passend. Aus einem simplen Grund: Es wären einfach andere Spiele wesentlich treffender gewesen und bei jedem mal wo WoW herangezogen wurde im ersten Bereich hab ich jedes mal gedacht aber in dem Spiel ist es genauso, das passt doch viel besser (zB Darksiders beim 2 Tasten Kampfsystem mit den Combos, es sind sogar die gleichen tasten auf dem Pad).

    Hier mal ein persönliches Review, optionaler weise.
    Vorweg: Im Cast wurde gesagt das das Studio geschlossen wurde und ein “unfertiges” MMO als SP Game rausgebracht wurde. Ich konnte keinen Beleg dafür finden. Soweit ich weis, ist Reckoning im gleichen Universum angesiedelt, aber nicht als MMO gedacht gewesen. Die neuesten News die ich so schnell gefunden habe, bezogen sich darauf das einige Monster Typen aus Reckoning auch im MMO vorhanden sein werden (http://www.onlinewelten.com/games/kingdoms-of-amalur-reckoning/news/gegner-in-reckoning-spielbare-rasse-im-copernicus-mmo-111092/).

    Zum Spiel:
    Ich fand es recht konsolig, weswegen ich auf dem PC mit einem 360 Pad spiele, auf Englisch, die Demo auf der Xbox vorher gespielt.
    Kampfsystem:
    Es ist leicht vergleichbar mit Fable und Darksiders, somit auch entfernter God of War (GoW und Fable wurden ja genannt). Ich finde den Sprung zu WoW aber doch recht hart, da hier mit dem lock-on-hotkey system doch etwas anderes zum tragen kommt und das Kampfsystem somit sehr weit entfernt.
    Leider fand ich das Kampfsystem schnell langweilig. Man hat zwar die möglichkeiten, aber nach wenigen Combos und Fähigkeiten wurde mir schnell bewusst das es rein optional ist, hinrennen und einfach die schlagen taste mashen, reicht vollkommen, bei manchen Bossen hier und da noch einen Dodge einbauen und man hat schon gewonnen.
    Kurz zum Inventar:
    Am PC sehr nervig mit der Maus zu bedienen, da man sich durch zuviele Menüs durchklickt. Mit dem Pad doch recht angenehm und das feature das man items direkt als “Junk” markieren kann ist auch sehr angenehm. Insgesammt ist das Inventar ähnlich wie das von Dragon Age 2, allerdings fand ich es dort übersichtlicher.
    Welt Design / Quests:
    Ich habe hier ein leichtes Problem. Ich habe das Gefühl als müsse ich die VIELEN nebenquests ignorieren um besser unterhalten zu werden. Diese bestehen einfach zu stark aus töte dies sammel das ohne großartigen Hintergrund.
    Den Stil kann man mit WoW vergleichen, er wirkt aber wesentlich schimmernder und polierter als in WoW, grafisch fand ich das Spiel nicht überragend, aber auch nicht veraltet. 
    Die Welt an sich lässt sich recht leicht mit WoW vergleichen, da es weitläufige Areale sind die mit engen Gängen verbunden sind, was die Open World im Vergleich zu Skyrim wesentlich linearer erscheinen lässt. 
    Das Charakter Design und auch das Welt Design an sich wirken äußerst generisch und es fehlte mir einfach ein Punkt, der heraussteht, ob ein spezielles Bauwerk, ein eindrucksvoller Mob, einfach etwas wo man sagen kann das es einzigartig ist.
    Fazit:
    Ich war schnell gelangweilt. Ich springe hier und da ma für ne Stunde rein, aber dann habe ich mehr als genug weil auch nichts da ist was mich voran treibt. Aber wenn man gerade etwas sucht weil man auf etwas spezielles wartet oder so, ist es ein guter lückenbüßer bei dem man viel Spielzeit fürs Geld bekommt, aber man sollte nichts erwarten das einen besonders fesselt oder etwas besonders gut oder schlecht macht.
    Preis 20€ :P

    Anmerkung am Rande: Ich bin kein Redakteur, ich schreibe nicht einmal Amazon Reviews. Dennoch habe ich eine eigene Meinung, die ich hier in schlechter schriftlicher Form wiedergeben möchte, auch wenn sie in vielen Punkten der allgemeinen Meinung im Cast entspricht. Von daher fehlt mir aber auch die Übung um ein eloquentes Review hinzulegen.

  4. says

    Soundeinspieler vom Spiel -> #ilike, hat mir schon bei Superlevel gefallen. Der Monoxyd wird noch zum richtigen Radioprofi. ;D
    Ansonsten wieder eine schöne Folge. 

    Noch zwei Fragen zum Abschluss:
    Wo bleibt endlich die zweite Skyrim Folge mit 20% mehr Anekdoten!?
    und was oder wer ist “das Demo”? :D 

  5. Kid_Carson says

    So, nachdem ich Markus auf Twitter beleidig hab, muss ich mir die Blöse geben und auch etwas zum Spiel schreiben.
    Mir hat es bis auf wenige Kleinigkeiten sehr gut gefallen und ich hab mich gut unterhalten gefühlt. Ich hab es seit knapp 2 Wochen durch. Hab jede Queste erfüllt, die ich finden konnte (über 200) und brauchte ziemlich genau 72 Stunden bis der (sehr einfache) Endboss lag. In der Demo mochte ich das Kampfsystem schon und das hat kich dann auch überzeugt 70€ dafür auf den Tisch zu legen. Die große Geschichte ist jetzt nix überraschendes. Allerdings bringen einige Fraktionen nette Ideen in ihren Hintergrundgeschichten mit ins Spiel ein. Die haben mich dann etwas überrascht. Was mich bei der Stange gehalten hat ist zum einen das Kampfsystem, was mir als Schurke viel Spass gemacht hat.

    • Kid_Carson says

      Zum anderen meine Eigenmotivation von “nur noch eine Quest” und “nur noch dieses Gebiet abschliessen”. So in der Mitte des Spiels dachte ich mir, dass ich es noch mal als Magier durchspiele. Allerdings hat diese Motivation am Ende doch stark nachgelassen. Dafür ist die komplete Präsentation nicht gut genug gewesen. AlsZwischendurchspiel dass auch noch wirklich leicht war (zumindest als Schurke) war es für mich perfekt. Ich werde mich in 2 Jahren wohl nicht mehr dran erinnern. Ist aber auch nicht nötig.

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