der Weisheit LIII – Eis, Herzsteine & Bücher

Die grüne Weisheit
Warnung: Diese Sendung hat technische Probleme. Ihr könnt Sie trotzdem gefahrlos hören, aber am Ende der aktuellen Weisheit, ist zu erleben, wie es sich anhören würde, wenn dieser Podcast nur von einer einzigen Person veranstaltet würde. Aber Dank dem Fliegenden Spaghettimonster ist das zum Glück nicht der Fall!

Den Rest dieser erbaulichen Stunde gibt es das gebenedeite Quartett in Hochform und mit Informationen zu allen wichtigen und sehr wichtigen Fragen im Leben:

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Comments

  1. David says

    Stichpunkt Europawahl: Ich werde auf jeden Fall wählen gehen, alleine schon aus taktischen Gründen, weil ich durch die leider immer sehr niedrige Wahlbeteiligung das Gefühl habe, dass meine Stimme da ein besonders starkes Gewicht hat. Ausserdem finde ich es spannend zu sehen, ob die Bürger verstanden haben, dass die 3% Klausel gekippt wurde und sie dadurch ihr Wahlverhalten ändern – was bei Europa ja eh immer nochmal spannend ist, weil das taktische Wählen hier nicht so geht, weil es keine Europäische Koalition gibt, durch die man dazu verleitet werden kann, taktisch zu wählen. Ich fürchte allerdings ebenfalls, dass es zu einem unschönen Erwachen kommen wird, weil wohl nicht nur die Populisten der AfD so Abgeordnete stellen werden. Als Optimist würde ich hoffen, dass das unsere Politiker in ihrem aktuellen Agieren wachrüttelt, das ich häufig so wahrnehme, dass eine Rückbesinnung auf Nationalismen verharmlost werden – aber ich fürchte eher, dass es da dann wieder zu Schimpf-Tiraden über Brüssel, das Verfassungsgericht und die absolute Notwendigkeit von Sperrklauseln kommen wird, was ich immer intensiver als Besitzstandswahrung empfinde.
    Gleichzeitig finde ich aber auch das Verhalten der Medien an diesem Punkt sehr bigott. Erst wird während der Legislatur überwiegend über Gurkenverordnungen und alles schlechte aus Brüssel berichtet, DANN betreibt man aktive Wählerbeschimpfung, weil die Wahlbeteiligung schon immer so niedrig ist und sich keiner dafür zu interessieren scheint, DANN aber wird beispielsweise das Kandidatenduell der größeren Parteien nicht prominent in ARD oder ZDF, sondern nur in einem Nischensender ausgestrahlt. Diese Inkonsistenz finde ich doch sehr unseriöslich.

  2. @memagoge says

    Hallo liebes Weisheitzteam,

    1) zum Thema Wahl. Ich gehe wählen, fühle mich aber auch irgendwie verpflichtet dazu. Wie in der Sendung von euch angesprochen, finde ich auch, dass sich die Parteien keine besondere Mühe geben. Irgendwas mit Freiheit, Sicherheit und Wirtschaft; Frauen, Umwelt und Karvneval. Mir fehlt da leider irgendeine positive Perspektive für eine künftige Entwicklung oder Vision für Europa.

    2) zur Breitband-Sendung:

    Also, ich spiele sehr selten und wenn dann keine modernen Spiele. Ich höre auch normalerweise kein Radio. (Stattdessen höre ich lieber Podcasts -WERBUNG: Richter.fm – schmeckt lecker nach Hähnchen. R I C H T E R . FM – WERBUNG ENDE).

    Inhaltlich fand ich einige Themen doch sehr interessant ( Oculus-Rift und dieses Game-Festival, Einblick in die Entwicklerszene, Spielejournalismus).
    Insgesamt fand ich mich jetzt inhaltlich nicht überfordert, es gab da keine Stelle wo ich nicht verstanden habe was gemeint war.

    Was mir sehr gut gefallen hat war das Sounddesign, d.h. mit den Übergängen, den Spielmusiken zwischendurch.

    negative Kritikpunkte:
    a) Mir persönlich ist manchmal weniger Themen, aber detailreicher lieber. Ich hätte mir bei einigen Indie-Spielen schon mehr Details gewünscht, aber ich kann verstehen, dass man auch nur einen kurzen Überblick geben kann.

    b) Was ich doof fand waren einige Gesprächssituationen zwischen den Moderatoren, die doch ziemlich inszeniert wirkten: So im Stil:

    A: “Was sagst du denn dazu?”
    B: “Tja, ich habe da die Meinung X, und stimme da mit Y überein. und ZUFÄLLIG habe ich dazu auch einen Y-Interview-Einspieler”.

    Ich fand das in diesen Momenten verwirrend: war die von B geäußerte Meinung jetzt so gemeint oder war das nur eine Brücke zum Audioschnipsel?

    Le “minigoge”

  3. kraeuterzucker says

    Zum Thema Free2Play: Rami’s Kommentar zu dem Thema ist imho Quatsch. Allein aus wirtschaftlichen Gründen. Ich könnte da jetzt lange dazu ausholen, aber einfach gesagt: 1-3% meiner Nutzer bezahlen (bei Browser oder Clientbased Games deutlich höher, Ausnahme WoT mit 25%). Und davon mache ich die Hälfte des Umsatzes mit 10% unter meinen zahlenden Nutzern. Ich brauche also eine dementsprechend große Userbase um überhaupt Geld zu machen. Und um eine große Masse an Spielern (die ja fast alle kostenlos spielen!) zu erreichen, brauche ich: genau, eine funktionierende Core-Spielmechanik. Tatsächlich finde ich CandyCrush ein gutes Bespiel. Das Ding macht Spass, versteht man sofort und befindet sich irgendwo zwischen großem Zufall und echtem Puzzle. 70% der Menschen die CandyCrush durchgespielt haben (was sind das für Menschen?!) haben nie einen Cent dafür bezahlt.
    Nach meiner Theorie müsste das ja dann auch erfolgreich sein… Hm, oh, 500 Millionen Dollar.
    zweites Beispiel: World of Tanks. Pay2Win? Böse? Vielleicht, aber es gibt funktionierende Mechanismen um das auszugleichen (der Matchmaker sortiert z.B. gekaufte, also gute Panzer gleichmäßig in BEIDE Teams) Du hast zwar dann einen Vorteil, aber das Match ist immer noch ausgeglichen, und die Panzertypen müssen eh zusammenarbeiten um das Match zu gewinnen. Premium Währung gibt mir zwar einen deutlich schnelleren Fortschritt, aber ich kämpfe immer gegen Feinde meiner Stufe, also habe ich keinen genuinen Nachteil, wenn ich langsamer (ohne Geld) aufsteige. Sollte sich das auch positiv auf die Geschäftszahlen auswirken? Hmmmm, haben wir nocht gerade gelernt, dass WoT die (imho) höchste Rate an zahlenden Usern der ganzen Branche aktuell hat.
    Also, gutes Spiel + Free2Play = gut.
    Kauputtmonetarisiertes Spiel + Free2Play = schlimm.

    • marcus richter says

      Du argumentierst hat vor allem aus Sicht der Spieleentwickler. Ich argumentiere aus meiner persönlichen Sicht aus der Perspektive “Wie gut hätte das Spiel sein können”. Und aus dieser Perspektive macht Ramis Aussage sehr viel Sinn, denn jedes (auch die von dir genannten Beispiele) würde im Hinblick auf Gamemechanik und Spielfluß gewinnen – aber dann könnte man die Leute halt nicht mehr so gut ausnehmen…

  4. Bernd says

    Hallo,

    zum Thema Free2Play muss ich sagen, das ich normalerweise hein kompletter Gegner davon bin. Hearthstone hat jedoch einen Weg aufgezeigt wie man es machen kann.Ich gebe Herrn Mans da völlig recht. Man kann jeder Zeit spielen und bekommt durch regelmäßiges spielen Belohnungen. Die Wand von er Monoxyd spricht exitiert vielleicht jedoch erst im Legendären Rängen. Gute Spieler haben bereits nachgewiesen, dass man ohne Geld und mit ca 100 spielen über Rang 1 hinauskommen kann.

    Es muss einem klar sein das man in diesem Spiel oft verliert (50%), denn die anderen wollen ja auch mal gewinnen.

    Viele Grüße
    Bernd

  5. Hannes says

    Thema Europawahl: Ich werde bewusst nicht wählen gehen. Europa in seiner momentanen Struktur ist nicht mehr zu reparieren, das reicht von der Rekrutierungsstruktur der Mitarbeiter bis hin zum Verhalten der Abgeordneten gegenüber den in Brüssel vorhandenen Lobbyorganisationen.
    Gerade an der Ukrainekrise und der aussenpolitischen Haltung Europas, zeigt sich recht gut, welche Denkstrukturen sich mittlerweile etabliert haben.
    Ich hoffe, dass wir es schaffen Europa komplett die demokratische Legitimation zu entziehen und dann einen Neuaufbau zu beginnen.
    Zum Thema der medialen Präsenz von Europa wurde eigtl. alles schon erwähnt. Es ist ein Trauerspiel ohne jegliche Bemühungen der Medien dort etwas zu ändern.

  6. Uwe says

    Europawahl: 1.: Ich geh wählen. 2.: Kann Davids Aussage über die Medien nur zustimmen. Da wird viel zu häufig gar nicht berichtet oder nur auf Satire gemacht und z.B. die Sache mit der Einheits-Gurke rausgeholt (erst wieder vor kurzem in der ZDF-Anstalt), sodass ein Großteil der Wähler die EU nur als Verwalter von Unsinnigkeiten wahrnimmt.

    Erst kurz vor der Wahl gibts dann den Informationsoverkill, woraufhin viele Menschen keinen Bock mehr haben, sich mit Europa mal wirklich auseinanderzusetzen. Und dann muss, wenn überhaupt, der Wahl-o-Mat herhalten und man ist schockiert, wen man nach der eigenen Überzeugung nach tatsächlich wählen sollte. Und geht im Zweifel vielleicht gar nicht hin bzw. fällt auf Kampf-Slogans irgendwelcher Parteien herein, die man bei einer Bundestagswahl niemals wählen würde. Das muss sich definitiv ändern! — Ach, hab ich gesagt, dass ich wählen gehe? :-)

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