der Weisheit LI – Boykottiert Firefox, kauft Threes!

Der Weisheit Crew steht ihren Dings!
Das war ja klar. Vom 50. Geburtstag hatten wir einen so krassen Kater, dass wir eine Folge ausfallen lassen mussten, aber vielleicht lag das auch an der 2. Staffel des Radiorollenspiels? Wir werden es wohl nie so genau erfahren.

Egal, wichtig ist, dass es endlich eine neue Weisheit gibt, in der sich die Lichtgestalten der Mikrofonbesprecher und Mikrofonbesprecherinnen wieder einmal aufgemacht haben um euch mit ebenjener zu erhellen.

Spitzt die Ohren! Leert das Hirn! Merkt auf! LAUSCHET!

  1. Anja und Hendrik bekommen Geschenke. (Lemma: Carlo und Marcus sind am Boden zerstört.)
  2. Alle hassen die Zeitumstellung, nur wie kriegen mal wieder nichts mit. Und ihr so?
  3. “Sag’s nicht weiter!” Altes gallisches Sprichwort, dass zum Tratschen auffordert oder eherner Eid, der auf jeden Fall eingehalten werden muss?
  4. Die Mozilla Coporation hat jetzt einen als homophob bekannten Mann als Chef. Wie gehen wir damit um? Kündigen? Boykottieren? Und warum war es beim Dongle-Incident ein Shitstorm, aber hier nur ein Poopsquall?
  5.  Anja empfiehlt: De Fofftig PennsDialektro
  6. Warum der 2048-Artikel von Netzpolitik Marcus gegen den Strich geht, wieviel Zeit die Entwicklung von Threes gekostet hat und warum ihr Threes unbedingt kaufen solltet.
  7. Neues aus der Zukunft (Bonustrack): Die ausgedruckte Schädeldecke
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PS: Was ihr oben seht ist das zweite von drei neuen Bildern, dass die ehrenwerte, hochgeschätzte und sehr talentierte Nina Kiel für uns als Auftragsarbeit angefertigt habt! Nina: Vielen Dank! Alle anderen: Wenn ihr eine Grafikerin braucht, bucht Nina

Comments

  1. says

    Die Mikrodilettanten sind nunmal der allerbeste Podcast auf der ganzen Welt, dieser Podcast jedoch ist der beste. Diese ewige Techniklaberscheiße oder die nicht-arbeitssichere Furzwitzsendung mit dem Radioprofi und dem Verückten kann man gekonnt in die Tonne kloppen und sich stattdessen eine Stunde lang mit der Der Weisheit liebevoll die Ohren massieren lassen.

    Oder in anderen Worten: Ich las gerade die Kommentare der letzten Sendung und war verblüfft ob der ungerechtfertigt vielen negativen Kommentare. In diesem Sinne also von mir: Vielen Dank für die Sendung. Ihr seid toll. Ich hab euch lieb <3

    Und jetzt höre ich die Sendung. Wehe, die ist scheiße…

  2. Kugelstrudel says

    Tolle Ausgabe :)
    Aber eigentlich wollte ich nur mal loswerden, dass ich durch euren Podcast mit Ruby angefangen habe und schon ein bisschen in diese Sprache verliebt bin. Wollte als langjähriger PHP,C++ und Python Programmierer nie glauben dass Ruby so toll ist wie immer alle sagen. Und nun würde ich am liebsten nichts anderes mehr nutzen.

    (.Y.)

  3. pcjackslater says

    so dann mal *like*fav*share*
    hm ….mal super Sendung…ABER basht doch den Moderator nicht so ;-)

    Ansonsten habe ich nur noch festgestellt das es vermutlich einen Echo gab auf dem Frau Fischer am ende sagte “das war der Bambi 2014″und somit wohl den Patzer vom Bambi 2013 wieder wett machen wollte … nicht gerade genial aber ich weiß nicht mal ob es groß wer bemerkt hat… ich musste auch erst extra noch mal den Schluss der Veranstaltung in der Mediathek aufrufen nur um sicher zu sein, dass ich mich nicht verhört habe.

    Das mit der transparenten Hirnabdeckung finde ich extrem gut und toll. Obwohl ich es auch genauso toll gefunden hätte, wenn das Ding nicht 3D gedruckt wäre sondern spezialangefertigt ung gegeossen o.ä. Ein schönes Ding, wenn es der Frau damit wirklich langfristig gut geht.

    Also auf zur nächsten Weisheit
    ich freu mich drauf

    Gruß Jack

  4. Norti says

    Also ich bin schwul und werde weiterhin meinen Firefox benutzen… ich finde das macht die Welt kein Stückchen besser wenn ich, nur um einen CEO zu bestrafen (die eh meisten Ärsche sind), gleich hundert nette Mitarbeiter mitbestrafe die nix dafür können.

    Aber ein tolles neues Bild habter ;)

    Und an Janis hätte ich noch die Frage: Warum musst du, um eine Sache zu loben, eine andere runtermachen? Das ergibt doch garkeinen Sinn.

    • marcus richter says

      Ich habe den Herrn J. so verstanden, dass er mit dieser Aussage genau diese Engstirnigkeit und Hatebereitschaft mancher Hörer karikieren wollte. Oder erhoffe ich mir da zuviel?

      • Norti says

        hmm, guter Einwand, vielleicht sollte ich mir wieder angewöhnen Kommentare erst nach dem ersten Kaffee zu schreiben, sonst krieg ich das mit der Ironie und so nicht ganz mit :/

      • says

        Ja, der Seitenhieb auf NSFW war nicht ernst gemeint ;) Ich liebe NSFW und mobileMacs/Freakshow.

        Tatsächlich ist ein Fünkchen Wahrheit in dem bewusst extrem übertrieben formulierten Satz, denn inzwischen höre ich die Weisheit lieber als NSFW und FS. Aber das ist mein ganz persönlicher Geschmack und tut hier nichts zur Sache, der Hatepart meines Kommentar oben ist ein sarkastischer Scherz gewesen!

        Ich habe nicht bewusst karikatiert, sondern wollte einfach liebevoll NSFW und FS necken, aber tatsächlich nehme ich Marcus’ Interpretation an und tue so als hätte ich mir das von Anfang so ausgedacht, denn der Satz kann ja tatsächlich sehr gut als Satire aufgefasst werden. Und diesen Zufall finde ich gut, denn Ich hasse tatsächlich Hater-Kommentare und bin sie leid und würde niemals ernstgemeint schreiben, dass eine Sendung scheiße sei, selbst wenn ich das denken würde (und nur nochmal für’s Protokoll: Ich denke nicht, dass NSFW scheiße ist und Holgi und Tim machen einen hervorragenden Job!)

        Mein Aufruf an die Welt: Habt euch lieb und wenn eine Sendung nicht gefällt: Nicht kaufen… äh… hören!

    • André says

      Nicht, dass ich je für diese Empörungswellen besonders empfänglich gewesen wäre, aber auch hier kann ich mich nicht dafür erwärmen. Ich hatte ja gehofft, dass diese gesellschaftliche Kontroverse endlich dahin führt, dass der staatliche Schutz der Ehe beendet wird. Die Ausweitung des Schutzstatus geht dagegen komplett in die falsche Richtung.

  5. mue says

    Zu Brendan Eich: Das er sich gegen die Heirat von Homosexuellen Paaren engagiert heißt noch nicht das er generell etwas gegen Homosexualität hat oder diese Menschen hasst. Es liegt natürlich nahe, sein Engagement kann durchaus andere Gründe haben. Z.B. eine sehr genaue Vorstellung von der Ehe zu haben. Das allein macht ihn für mich noch nicht zu einem Arschloch, das keine Firmen leiten darf.

    Zu Threes: Natürlich sind die 2048 Klone geklaut und ich hoffe auch das die Threes-Entwickler ausreichend an ihrer App verdienen, aber das Spielprinzip ist so schlicht, das darauf nicht ein Erfinder das alleinige Recht haben sollte, finde ich.

    • marcus richter says

      Re: Eich. Da unterscheiden sich unsere Weltansichten eben sehr. Jemand, der aktiv Menschen unterstützt, die daran arbeiten, dass volle Gleichberechtigung für alle Lebens- und Liebesformen verhindert wird[1], ist meines Erachtens boykottwürdig. Ja, es geht noch schlimmer, aber er ist eben deutlich über meiner Grenze von “(er)tragbar”.

      Re: Threes. Immerhin ein Prinzip, dass sich trotz seiner Schlichtheit noch niemand ausgedacht hat. Und: Die Verantwortung des Programmierers, der das Ding geklont UND unter Open Source gestellt hat, ist dann immer noch eine andere Nummer. Und auch wenn ich freie Ideen/Software sehr schätze und unterstütze: Es sind diese Momente, wo ich anfange nachzuvollziehen, warum Menschen Softwarepatente für eine gute Idee halten.

      Erschwerend kommt hinzu: Wir reden hier nicht von Electronic Arts oder einem anderen Multimillionenkonzern, sondern von zwei einzelnen Personen. Wenn die Vorgänge, wie sie jetzt passiert sind, von der Community als gegeben und gut akzeptiert werden, kann das halt auch langfristig bedeuten, dass sich kleine Entwickler keine solchen Perlen mehr machen, sondern lieber den nächsten Free-To-Play-Klon bauen. Dann wär das Gejammer auch wieder groß.

      [1] Da stand vorher “gilt”, dass war natürlich ein Fehler, weil ich schneller schrieb als dachte.

      • Norti says

        Re: Re: Eich: Also bei einem Familienunternehmen wie Barilla find ich den Boykott ja richtig, bei Mozilla irgendwie nicht so ganz… Das liegt irgendwie daran, dass der alte Sack bei Barilla, der die “traditionelle Familie” so toll findet, repräsentativ für die Nudel^Wdas Unternehmen ist, dieser CEO aber nicht für Firefox (wenn schon Boykottieren, dann Javascript! :) – da kommen mir eher die Entwickler deren Blogs ich lese in den Sinn. Und ich frage mich tatsächlich gerade, wieviel *phobe Chefs/Entscheider in irgendwelchen Unternehmen sitzen, deren Produkte man dann konsquenterweise auch boykottieren müsste. (Mal vorausgesetzt, Marcus meinte das ernst mit dem Firefox-Boykott… weil mit dem Ironiedetektor hab ich ja so meine Probleme)

        • marcus richter says

          Auch die Mozilla Corp. ist eine Firma. Und ein Boykott hätte ja nur zum Ziel, dieser Firma Bescheid zu geben, dass man nicht zufrieden mit der Chefauswahl ist…

          • Norti says

            Trotzdem, das erscheint mir nicht konqeuent genug… ich vermute mal, dass du als Mac-Nutzer eh kaum betroffen bist und dann ist das natürlich convenient andere zum Boykott aufzufordern – konsequenterweise müsstest du aber schon auch Javascript boykottieren (oder wie ein anderer Herr schrieb: komplett von deiner Webseite entfernen), sonst kann ich das nicht richtig ernst nehmen.

            [kann Spuren von Trollkonzentrat enthalten]

      • Marcel says

        Jemand, der aktiv Menschen unterstützt, die daran arbeiten, dass volle Gleichberechtigung für alle Lebens- und Liebesformen gilt, ist meines Erachtens boykottwürdig.

        #aufschrei #cancelDieWeisheit
        (ich glaube da fehlt ein “nicht”)

  6. André says

    Was ich an der 2048-Diskussion nicht verstanden habe, war der Aufhänger mit dem Netzpolitik-Artikel. Die haben mutmaßlich keine besondere Ahnung von Spielen. Der Autor ist nach seinen bisherigen Artikeln zu schließen, jedenfalls bisher nicht durch umfangreiche Spieleberichterstattung aufgefallen. Eine tiefere Beschäftigung mit dem Phänomen hätte ich daher gar nicht erwartet. Weiterhin — wird man vielleicht nicht als Entschuldigung gelten lassen — Netzpolitik übt sehr wenig redaktionelle Kontrolle über die Inhalte aus. Die Artikel sind also, wenn es nicht aus der Redaktion im engeren Sinne kommen, erstmal als Einzelmeinung zu lesen.

    Und als ich jetzt dem Thema hinterhergesucht habe, stoße ich auf eine seit einigen Tagen laufende Debatte, die mir so im Podcast aber nicht mitgeteilt wurde. (unter dem Vorbehalt, dass ich nicht genug aufgepasst habe) Skandal! Ich dachte bis gerade eben, es handele sich hier um eine genuine Empörungseigenleistung von Herrn Richter.

    • marcus richter says

      Die Empörungsleistung war tatsächlich eigen und stellte sich spontan mit dem Lesen des Artikels ein – die danach stattfindende Diskussion ist in der der Sendung untergegangen, aber in den Shownotes verlinkt.

      Re: Netzpolitik. Das ist ja eine Seite, die angetreten ist, um die Diskussionskultur rund um Netz- und Digitalthemen besser zu machen und hat in Deutschland Leuchtturmwirkung, insofern stelle ich hier besondere Ansprüche.

  7. Lucomo says

    Ich werde jetzt jedes Mal, wenn ich Zahlen addiere, Geld an die Threes-Macher überweisen. Von wegen “Ideen schützen”…

  8. Chris says

    Gute Folge und vor allem cooler MusikTip von Fr Räßler/Hr Zottman. HipHop is ja nun wirklich nicht so meins… aber nachdem ich mir dann doch ein paar songs geSPOTIFYt habe, war ich schon begeistert. Mundart finde ich sehr wichtig und sollte auf alle Fälle weitergegeben werden. Ob nun Platt oder Bayrisch,.. Sehr mutig von den Jungs und die Musik ist auch pretty awesome. In diesem Sinne, Grüß aus München .. ich meine Minga

  9. L1NU5 says

    Gibt es von den wunderbaren Artworks eigentlich auch noch Versionen mit höherer Auflösung, sodass sie sich als Wallpaper eignen?

    Ansonsten ein super Podcast.

    Schöne Grüße aus Berlin :)

  10. says

    Wegen Zeitumstellung und so….. Sollte die wirklich mal abgeschafft werden würde es im Juni um 4Uhr hell werden und um 21uhr dunkel. In so einer Agrargesellschaft in der wir leben ist das natürlich sehr wichtig das es schon um 4Uhr hell ist…..

    Ne dann doch lieber mit Zeitumstellung und es ist Abends noch bis 22Uhr hell. :)

  11. Marian says

    Cancel all my meetings! Someone is wrong on the internet!

    2048 und Threes sind nur oberflächlich ähnlich. Es gibt grundlegende konzeptionelle Unterschiede, wie, dass die Tiles bei 2048 bis zum Ende rutschen und dass man nur gleiche Tiles joinen kann. Daraus ergeben sich komplett unterschiedliche Strategien. Außerdem ist 2048 einfach ästhetischer, weil es Zweierpotenzen benutz und nicht diese “krummen” unschönen Zahlen.

    Die beiden Spiele wurden aus unterschiedlichen Beweggründen geschrieben. Bei Threes wollte jemand Geld machen. Bei 2048 bastelt jemand gerne mit Webseiten, sowas kann man an einem Nachmittag programmieren. Dass er es veröffentlicht hat und quelloffen gemacht hat, ist dann noch Philantropie.
    Meiner Meinung nach war das auch notwendig, damit das Spiel so an Fahrt gewinnt. 2048 gibt es auf jeder Plattform. Man kann 2048 auf einem Gameboy spielen.

    Der Typ hinter 2048 hat Threes sogar erwähnt und bei den vielen Seitenaufrufen hat er wohl Threes finanziell eher geholfen, weil er ja das “Plugging” genau den Leuten gezeigt hat, die sich schon für das eine Spiel interessieren.

    Last but not Least ist die Android-App von Threes einfach schlechter. Es gibt ein nicht-überspringbares Tutorial, man kann erst danach den Ton ausschalten (Ich hab es nochmal installiert während ich den Podcast gehört habe, dadurch fehlt mir jetzt eine Minute :( ), es werden beim Spielen keine Punkte angezeigt, man kann den Bildschirm nicht umdrehen, nach dem Gameover muss man sich durch vier unübersichtliche Screens klicken, äh swipen, um weiterspielen zu können, jedes Mal den Namen eingeben und am Anfang soll man sich auch noch einloggen.
    Dadurch dass 2048 quelloffen ist, kann jeder sofort eine bessere Version machen, wenn eine andere mal kacke ist.

    Ich würde sagen, 2048 ist einfach Threes auf dessen Essenz reduziert, mit einer intrinsischen Ästhetik, die man nicht mit dem Brecheisen und süßen Gesichtern drüberkleistern musste.

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